Was ist St. Martin eigentlich ?
Ich erinnere mich noch gut and die kalten, dunklen Novembernaechte.
Wir Kinder hatten schon seit Wochen an den Laternen herumgebastelt. Alles war vertreten Riesengrosse und Klitzekleine, ganz Bunte und ganz Schlichte, aber alle wunderschoen.
Am 11 November war es soweit. Nach alter Tradition folgten wir dem Mann mit weissem Bart und rotem Mantel wie er auf seinem weissen Pferd durch die Altstadt ritt.
Wir Kinder sangen Lieder und hielten unsere Laternen stolz in die Hoehe. Mann konnte die Weckmaenner fast in der Luft riechen!
Wir alle kannten die Geschichte:
Sankt Martin reitet allein durch einen dunkeln Wald. Er hat einen roten Mantel an und sitzt auf einem weissen Pferd. Er ist muede und hungrig and auch kalt. Da begegnet er einem Bettler, dieser ist in Lumpen gekleidet und sehr kalt und hungrig. Er bittet Sankt Martin um Hilfe, aber dieser hat gar nichts zu geben. Er sieht jedoch die Not den anderen und teilt seinen roten Mantel mit seinem Schwert in zwei Haelften, dann teilt er seinen letzten Laib Brot in zwei.
Jeweils eine Haelfte gibt er dem Armen, eine Haelfte behaelt er fuer sich. Mit seiner Selbstlosigkeit rettet er dem Bettler das Leben und deshalb wird er bis heute verehrt.
Frohes Sankt Martin!

Jackie MacLeod

What is St. Martin all about ?

I can remember the cold and dark November nights in Duesseldorf, Germany. All the kids had been busy for weeks creating their lanterns. There were all different styles, some were huge , some were tiny, some very elaborate and some very simple, but they all were beautiful.
On the night of the 11th of November we would start our procession. Following St. Martin in his read coat on his white horse we would walk through the old part of town singing the traditional songs and holding up our illuminated lanterns.
We all knew the story behind this tradition:
St Martin is riding home through dark woods. He is cold, tired and hungry. He comes upon a beggar, who is freezing and starving and begs him for help. St. Martin takes his sword and cuts his coat in half, one half he gives to the beggar and one half he wraps around himself. Then he cuts his only remaining loaf of bread and passes one half to the beggar as well. He saves the life of that poor person.
Happy St. Martin.

Jackie MacLeod